• Slide1
  • slide2
   

Laufberichte

Alpin Marathon Oberstaufen 2006

Details

 

                                                                     LAUFBERICHT             AlpinMarathon,Oberstaufen 2006

 

                  .    .    .    .    .    .    .     

 

Nachdem ich in diesem Jahr schon 4 Marathonläufe hinter mich gebracht habe, sollte es mal wieder etwas anderes (besonders) sein. Außerdem wollte ich auch mal wieder an meine Grenzen gehen. So kam mir der Alpinmarathon in Oberstaufen im Allgäu gerade richtig. Schon bei der Anreise zeigte sich das Allgäu von seiner schönsten Seite. Herrliches Sommerwetter und eine atemberaubende Berglandschaft bilden die Kulisse für diesen Naturmarathon. Allerdings sollte man schon die in der Ausschreibung erwähnten Anforderungen beachten, denn ca. 1800m Höhendifferenzen und zum Teil sehr steile Anstiege und Gefällstrecken setzen schon ein gewisses Maß an Fitness voraus. So ging es also am Sonntag den 01.07. bei bestem Sommerwetter mit 5…4…3…2…1… los. Die ersten Kilometer verliefen durch kleine Orte und Anwesen aber immer schon gewürzt mit kleineren Anstiegen. Nach den ersten Kilometern fängt der Alpinmarathon richtig an. Es geht nun rund 15 Kilometer stetig hinauf bis zum höchsten Punkt, dem Hochgrad. Ein Blick zurück sollte sich jeder Läufer aber gönnen, denn die Landschaft unterhalb unserer Füße ist einfach grandios. Saftige grüne Almen umgeben von steil aufragenden bewaldeten Felsen. Bevor der höchste Punkt aber erreicht wird sind ein paar Kilometer auf dem „Grad“ zwischen Falken und Hochgrad zurückzulegen. Ein schmaler Gipfelpfad gespickt mit Wurzeln, Geröll oder Felsen, teilweise nur durch Klettern ( frei oder am Seil ) oder über eine Leiter zu bewältigen, aber die Bergstation immer im Blick. Damit nicht genug kann es auch ,wie mir passiert, vorkommen das noch eine Kuh im Weg steht. Nachdem der höchste Punkt erreicht ist, geht es genau so steil wieder bergab. Der Untergrund besteht meistens aus losem Schotter so das höchste Aufmerksamkeit geboten ist. Aber man genießt diese Passagen, da es nun Richtung Ziel geht. Einen besonderen Dank den Helfern und Zuschauern an der Strecke die eine optimale Versorgung der Läufer, auch für die Letzten, hinbekommen haben. Denn durch die hohen Temperaturen waren zusätzliche Verpflegungen ( vor allem Getränke ) sehr willkommen. (vk)